Wechselausstellungen


19. Juni 2022 – 25. September 2022

Kreislauf 3

Ein Spaziergang durch Kranenburg
entlang des Unerwarteten

HISTORISCHER ORTSKERN KRANENBURG

In Erinnerung an Dini Thomsen († 2021)

KREISLAUF 3 zeigt Kunst an Orten, an denen man Kunst nicht erwartet und lädt zur Verlangsamung ein:
Ein Spaziergang entlang des Unerwarteten und Unbekannten, eine Entdeckungsreise, auf der der Zufall eine besondere Verbindung zwischen Kunst, Heimat und Umwelt herstellt.
Im Rahmen des Projektes KREISLAUF 3 hat das Museum Katharinenhof acht Künstler aus der Region eingeladen, Installationen entlang der historischen Wallanlagen von Kranenburg zu präsentieren.
Die realisierten Arbeiten setzen sich mit der jeweiligen Örtlichkeit auseinander, stellen den Bezug zum Gewohnten her und greifen in ihre Umgebung aus ihrer jeweiligen, ganz
persönlichen Perspektive ein.

Eröffnung der Ausstellung Sonntag, 19. Juni 2022, 11 Uhr, Wiese vor der Stifts-und Wallfahrtskirche

Begrüßung durch den Bürgermeister der Gemeinde Kranenburg
Einführung: Prof. Jean-Pierre Wils

 

 


Projektraum Kranenburg
Projektraum Kranenburg

 

01. Mai 2022 – 25. September 2022

Ulrich Meister

A4-Papiere

im PROJEKTRAUM KRANENBURG

Das Spektrum der Sujets von Ulrich Meister ist ebenso konzentriert wie weitgefächert. In seiner künstlerischen Recherche, die Malerei, Zeichnung, Collage, Polaroids, Objekte, Texte sowie Kombinationen daraus umfasst, wendet er sich den Gegenständen des Alltags zu. Er wählt sie behutsam aus, analysiert ihre äußere Struktur und verdichtet diese in ihrer Präsenz und Plastizität. Auch wenn seine Konzentrierungen in ihrer Perfektion Absolutheit besitzen, so kommt er im beobachtenden Erfassen aus verschiedenen Perspektiven doch nie an ein Ende, stellt die Prototypen mit ihren analogen Erscheinungen und feinen Unterschieden vergleichend nebeneinander und greift sie, auch nach längerer Zeit, wiederholt auf. Über diese Verfahren und die intensive Beschäftigung mit den Sujets geben die Papierarbeiten im Format DIN A4 Aufschluss, die seit den 1990er Jahren als autonome Werke entstehen. In Kranenburg werden sie nun erstmals ausschließlich, in einer eigenen Ausstellung, vorgestellt.
Thomas Hirsch

Eröffnung der Ausstellung Sonntag, 01. Mai 2022, 11 Uhr
Begrüßung durch den Bürgermeister der Gemeinde Kranenburg
Einführung: Magdalena Kröner

01.05.2022 bis 25.09.2022
Öffnungszeiten: Fr – So 14 – 17 Uhr

Museum Katharinenhof Kranenburg im PROJEKTRAUM KRANENBURG
Nimwegerstraße 3  ·  47559 Kranenburg

Abbildung: Käse-Keil, 2004
(Foto: Norbert Faehling, Düsseldorf)


Dieses waren die zuletzt gezeigten Wechselausstellungen:


29. August – 28. November 2021

Susanne Stähli – C O N T I N U U M

Der Zusammenhang zwischen der Materialität einer Farbe und ihrer sinnlichen Wirkung bildet seit vielen Jahren das Hauptthema in der künstlerischen Arbeit von Susanne Stähli.
Dies führte zu verschiedenen Werkgruppen mit jeweils unterschiedlichen Aspekten zum Thema Farbe. So sehen wir Farbe einmal als im-materielle , den Raum verändernde Licht-erscheinung, dann wieder als monochrom wirkende Malerei, aufgebaut aus unzähligen Schichten wässriger Acrylfarbe. Wirkt hier die Farb-wirkung durch die Verdünnung wie potenziert, so  erscheint in weiteren Arbeiten Farbe als eine undurchdringliche Fläche aus pastos gemalter Ölfarbe, die den Blick festzuhalten scheint.
Die Ausstellung zeigt eine Auswahl an Arbeiten auf Leinwand aus den vergangenen Jahren, aktuelle Tuschearbeiten auf Papier, sowie in-situ Installationen im Innen- und Außenraum.
Ein Katalog, der in Kooperation mit der Städtischen Galerie im Schlosspark in Herne entstehen wird, erscheint im Laufe der Ausstellung. Es erscheint eine Edition.

Ausstellungseröffnung:
Sonntag, 29. August 2021 um 11.00 Uhr
Einführung durch Dr. Gabriele Uelsberg, Bonn


9. Juli – 8. August 2021

Willy Oster und Siggi Koetzle


9. August – 8. November 2020

Kreislauf 2

So berichtete die Presse:

“Kreislauf 2” – Einladung zum Glücklichsein


15. Dezember 2019 – 15. März 2020

Lotte Marx-Colsman

Im Leben der aus dem bergischen Langenberg stammenden Künstlerin Lotte Marx-Colsman (1907-1996) gab es gleich drei Kompassnadeln: die Schule des Bauhauses, ihr tiefes religiöses Empfinden und die Freude an ihrer Wahlheimat Niederrhein. Mit letzterem gemein hatte sie eine „stille Größe“, die auch dazu beitrug, dass ihr Werk zu Lebzeiten überregional kaum bekannt wurde und über die Jahre in Vergessenheit geriet. Das Bauhaus-Jahr 2019 ist für das Museum Katharinenhof, das seit langem die Bestände der Lotte-Marx-Colsman-Stiftung verwahrt, ein willkommener Anlass, im Rahmen einer umfangreichen Ausstellung an diese ungewöhnliche Künstlerin zu erinnern.

Eröffnung der Ausstellung:
Sonntag, 15. Dezember 2019, 11 Uhr
Einführung durch Dr. Ulrike Laufer